Auch Germanwatch unterzeichnet das Generationen-Manifest

Hinsehen, Analyiseren und Einmischen ist der Leitspruch von Germanwatch. Die Non-Profit-Organisation setzt sich seit Jahren für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein und schließt sich aus diesen Gründen den Forderungen des Generationen-Manifests entschlossen an.
In der offziellen Pressemitteilung von Greenwatch heißt es:
„Es ist Wahlkampf – und die Themen, die über unsere Zukunft entscheiden, kommen kaum vor. Wie sieht eine Perspektive für das Heer der Arbeitslosen in der EU aus? Wird die deutsche Regierung weiter ihre neue Rolle als Bremser im Klimaschutz spielen? Wie will die neue Regierung eine Strategie gegen die Kluft zwischen Arm und Reich angehen – national und global?“ kommentiert der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals.Bereits vor wenigen Monaten hatte Germanwatch ein vierseitiges Positionspapier zur bevorstehenden  Bundestagswahl an Ministerien, Bundestag, Parteivorstände und politische Stiftungen verschickt. Im Mittelpunkt steht die Schlussfolgerung, dass den Klima-, Ernährungs-, Energie-, Wirtschafts- und Finanzkrisen mit einer grundlegenden Transformation – allen voran des Energie- Verkehrs- und Landwirtschaftssystems – begegnet werden müsse. Germanwatch erwartet von der neuen Bundesregierung nach der Wahl, dass sie eine solche Transformation nicht nur hierzulande, sondern auch international vorantreibt. Dafür gelte es unter anderem, die Energiewende hin zu einer sicheren und bezahlbaren Versorgung auf Basis von mehr Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien zügig umzusetzen. Zudem müsse Deutschland die Verursacher der Finanz- und Klimakrise nach dem Verursacherprinzip zu Kasse bitten, um international handlungsfähig zu sein für Armutsbekämpfung, die Durchsetzung der Menschenrechte und die Berücksichtigung der Grenzen des Planeten. Handlungsfähigkeit solle die neue Bundesregierung auch beim Schutz der Menschenrechte gegenüber Unternehmen zeigen. Germanwatch fordert dafür unter anderem rechtlich verbindliche Offenlegungspflichten, nach denen Unternehmen Informationen – etwa zu Menschen- und Arbeitsrechten, Korruption oder zu relevanten Umwelt- und Klimarisiken – nach einheitlich hohen Standards veröffentlichen müssen.