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Pressemitteilung

220.000 Unterzeichner fordern von künftiger
Bundesregierung: Generationengerechtigkeit

Generationen Stiftung: Die vorgelegten Sondierungsergebnisse brechen Verträge, vor allem den Generationenvertrag

(Berlin, 18.01.2018)
Mit der Rückendeckung von über 220.000 Unterzeichnern richtet die Generationen Stiftung einen Appell an die Abgeordneten von SPD und CDU/CSU im Bundestag: „Wir haben die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen einem Check hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die kommenden Generationen unterzogen. Das Ergebnis: So werden Sie Ihrem Auftrag, das Wohl der Bürgerinnen und Bürger langfristig zu sichern, nicht gerecht. Verhandeln Sie mehr Generationengerechtigkeit in den Koalitionsvertrag!“, fordert Stiftungsvorstand Claudia Langer.
„Es ist schlicht nicht zu erklären, wie dieselbe GroKo, die den Pariser Klimavertrag geschlossen hat, ihren eigenen Vertrag schon zwei Jahre später für unerreichbar hält.
Das ist eine Bankrotterklärung“, beklagt beispielsweise der Physiker Prof. Harald Lesch, Mitglied des Stiftungsbeirats und einer von 45 Prominenten, die das Generationenmanifest veröffentlichten.
Den Erfolg des unter www.GenerationenManifest.de einsehbaren Forderungskataloges sieht Langer in derselben Unzufriedenheit, die den Volksparteien die Wähler raubt: „Die älteren Generationen spüren, was es heißt, wenn die Politik sie nicht mehr ernst nimmt, an der Rente oder dem Verlust ihrer vertrauten Lebensumstände. Die Jüngeren verurteilen, dass die Politik ihnen Klimawandel, Entzug der digitalen Rechte oder Müll aufbürdet. Neu für uns ist allerdings die Angst der Älteren um die Zukunft der eigenen Kinder und Enkel und die Bereitschaft sich für die kommenden Generationen zu engagieren.“
Die Generationen Stiftung kritisiert deshalb, dass die GroKo in Zeiten fundamentaler nationaler und internationaler Umbrüche praktisch alle wichtigen Zukunftsentscheidungen zu Klima, Rente, Arbeitsmarkt, sozialer Ungleichheit, Digitalisierung etc. auf Kosten der kommenden Generationen in die nächste Legislaturperiode verschiebe.
„Alle Bürger wissen doch, dass schon bald mehr Arbeitsplätze vernichtet werden, als neue entstehen, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ein Problem für den sozialen Frieden darstellt und nach entschiedenen Gegenmaßnahmen verlangen würde. Seit der Wahl ist durch das monatelange Gezerre einer nicht gelingenden Regierungsbildung aber zu befürchten, dass die Parteien dazu derzeit nicht die Kraft haben“ fasst Langer die zahlreichen Gespräche mit Unterstützern der Kampagne zusammen.
„Wir wenden uns in Sorge um unsere Zukunftsfähigkeit an die politischen Entscheidungsträger. Nur wenn wir die offensichtlichen Probleme beim Namen nennen, können wir sie auch lösen.“
„Wir wollen unseren Planeten, unser Land, unsere Unternehmen, mit Stolz an die nächste Generation weitergeben. Wir prüfen daher bei jedem politischen Vorschlag, ob er stabilisierend für die Zukunft wirkt oder ob er eine Spaltung vertieft bzw. sogar irreversible Schäden anrichtet“, so Langer weiter, „die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen zwischen Merkel, Seehofer und Schulz sind bei diesem Test leider durchgefallen.“
Die Generationen Stiftung fordert die potentiellen Koalitionspartner daher auf, ihr Regierungsprogramm u. a. um drastische Maßnahmen zur Abwehr der drohenden Klimakatastrophe und Antworten auf die digitale Revolution und daraus folgende gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu ergänzen.
Über die Generationen Stiftung
Die Generationen Stiftung mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen kommender Generationen und hat am 7.9.2017 das Generationenmanifest veröffentlicht. Darin fordern 45 prominente Unterzeichner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben die kommende Bundesregierung auf, Maßnahmen auf zehn dringlichen Politikfeldern für Generationengerechtigkeit zu ergreifen und in den Koalitionsvertrag aufzunehmen.
223.637 Bürger haben das Manifest bisher unterzeichnet und plädieren für einen neuen Generationenvertrag.
Nähere Informationen finden Sie hier:
www.Generationenstiftung.com
www.Generationenmanifest.de
Pressekontakt:
Wenden Sie sich für Interviewanfragen an Claudia Langer und Harald
Lesch gerne an:

Claudia Langer
Vorstand
Generationen Stiftung
cl@generationenstiftung.com

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